Doğan Ucar
Doğan Uçar
Geschäftsführer

Die Frage nach den Kosten ist die erste, die jeder Entscheider stellt – und die schwierigste, die ein Softwaredienstleister beantworten kann. Denn Individualsoftware ist so individuell wie Ihr Unternehmen. Trotzdem gibt es belastbare Erfahrungswerte und Preisrahmen, die Ihnen eine realistische Planung ermöglichen.

Preisrahmen nach Projekttyp

ProjekttypPreisrahmenTypische DauerBeispiel
MVP / Prototyp10.000 – 30.000 EUR4-8 WochenEinfache Webanwendung mit 3-5 Kernfunktionen
Webanwendung25.000 – 80.000 EUR2-5 MonateKundenportal, internes Dashboard, Auftragsmanagement
API-Integration5.000 – 25.000 EUR2-6 WochenAnbindung von CRM an ERP, Datensynchronisation
Mobile App30.000 – 100.000 EUR3-6 MonateNative iOS/Android App oder Progressive Web App
Komplexe Unternehmenssoftware80.000 – 250.000+ EUR6-12+ MonateERP-Ersatz, Multi-Tenant-SaaS, komplexe Geschäftslogik

Die 7 wichtigsten Kostentreiber

  1. Funktionsumfang: Mehr Features bedeuten mehr Entwicklungszeit. Starten Sie schlank (MVP) und erweitern Sie iterativ.
  2. Komplexität der Geschäftslogik: Ein Rechner mit drei Eingabefeldern ist günstiger als ein System mit 50 Geschäftsregeln und Abhängigkeiten.
  3. Integrationen: Jede Schnittstelle zu einem Drittsystem kostet Zeit und Geld. Schlecht dokumentierte APIs treiben die Kosten weiter.
  4. Design-Anspruch: Ein funktionales Backend-Dashboard ist günstiger als eine pixel-perfekte Kundenoberfläche mit Animationen.
  5. Benutzerrollen und Berechtigungen: Mehrstufige Berechtigungskonzepte erhöhen die Entwicklungs- und Testzeit erheblich.
  6. Datenvolumen und Performance: Software, die Millionen von Datensätzen verarbeiten muss, erfordert aufwendigere Architektur.
  7. Sicherheitsanforderungen: Verarbeitung von personenbezogenen Daten, Zahlungsdaten oder Gesundheitsdaten erfordert zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

So reduzieren Sie die Kosten ohne Qualitätseinbußen

  • MVP first: Starten Sie mit den 3-5 wichtigsten Funktionen und erweitern Sie basierend auf echtem Nutzerfeedback
  • Klare Anforderungen: Je präziser Ihre Anforderungen, desto weniger Rückfragen, Missverständnisse und Nacharbeiten
  • Bestehende Frameworks nutzen: Kein seriöser Dienstleister entwickelt alles von Grund auf. Moderne Frameworks bieten solide Grundlagen
  • Phasenweise Entwicklung: Verteilen Sie Kosten und Risiko auf mehrere Phasen statt auf ein großes Projekt
  • Schnelle Entscheidungen: Verzögerte Freigaben und Abstimmungsschleifen sind einer der größten versteckten Kostentreiber

Was ein seriöses Angebot enthalten sollte

Achten Sie bei Angeboten auf folgende Punkte:

  • Detaillierte Aufwandsschätzung pro Feature oder User Story
  • Klare Definition von Inklusivleistungen und Zusatzkosten
  • Transparente Stundensätze oder Festpreiskomponenten
  • Regelung für Änderungswünsche (Change Requests) während der Entwicklung
  • Testphase und Abnahmekriterien
  • Wartungsangebot für die Zeit nach dem Go-live

Informieren Sie sich über unsere individuellen Softwarelösungen und fordern Sie ein unverbindliches Angebot an.

Fazit

Individualsoftware ist eine Investition, die sich bei richtiger Planung schnell amortisiert. Die Kosten hängen vom Funktionsumfang, der Komplexität und den Integrationsanforderungen ab. Mit einem MVP-Ansatz und klaren Anforderungen können auch kleine Budgets große Wirkung erzielen.

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